Museum der Arbeit: Das Fahrrad

DAS FAHRRAD – Kultur, Technik, Mobilität im Museum der Arbeit
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heute geht es los, die Ausstellung läuft dann aber vom 9. Mai 2014 bis 1. März 2015. –>Facebook-Event

Die Schau zeigt auf 600qm Ausstellungsfläche und anhand von 100 Fahrrad-Ikonen der letzten 200 Jahre die technische Entwicklung, das Design, die vielfältigen Fahrradszenen sowie Mobilitätsaspekte der Gegenwart und Zukunft – vom Laufrad „hobby horse“ bis zum Hamburger „StadtRAD“ und vom Hochrad der Dandys bis zum Lastenrad der heutigen Fahrradkuriere.

Das Fahrrad ist gegenwärtig das Fortbewegungsmittel der Stunde. Vor dem Hintergrund eines wachsenden Bewusstseins für Gesundheit, Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowie zunehmender Verkehrs- und Mobilitätsprobleme in Großstädten, erfährt das am meisten benutzte Verkehrsmittel der Welt eine Renaissance. Ob als Teil des urbanen Lebensstils und als modisches Lifestyle-Produkt oder als kostengünstige und gesundheitsfördernde Alternative auf dem Weg zur Arbeit, das effizienteste von Muskelkraft angetriebene Fortbewegungsmittel der Welt, ist Statussymbol, Hoffnungsträger für Verkehrs- und Stadtplaner sowie Herausforderung bei der Neuordnung des städtischen Raums zugleich.

Fahrräder u. a. aus den renommierten Sammlungen der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin und des Deutschen Fahrradmuseums sowie der Stiftung Historische Museen Hamburg laden zu einer interdisziplinären Reise durch die Geschichte des Kultobjekts Fahrrad ein. Zu den in der „Highlight-Galerie“ gezeigten Klassikern zählen u. a. eines der ersten deutschen Hochräder der Firma Adler von 1885, das „Hirondelle“, ein Sicherheitsniederrad von 1890 mit sichelförmigen Rahmen, das legendäre „Rad der Sieger“, ein Holzfelgen-Rennrad der Firma Diamant von 1930 oder das kuriose „Swing Bike“ von 1977 mit Hinterradlenkung.

Hinzu kommen Jeffrey Shaws interaktive Installation „The Legible City“, der Fahrradporsche „FERDINAND GT3 RS“ von Hannes Langeder oder Medienstationen mit Fischmobs legendärem Video „Bonanzarad“ und einem Zusammenschnitt von „A Sunday in Hell“, einem Dokumentarfilm von Jørgen Leth über das Radrennen Paris – Roubaix, der „Königin der Klassiker“ bzw. der „Hölle des Nordens“. Das Foto-Projekt „we are traffic“ präsentiert sich mit ausgewählten Arbeiten seiner Hamburger Portraits und der „Mobilitätsraum“ wirft einen Blick über Hamburgs Fahrrad-Grenzen hinaus auf die Verkehrsentwicklungen in London, Los Angeles oder die Fahrrad-Metropole Kopenhagen.

Besucher können in der „Schau-Werkstatt“ an einem Workshop zum Lastenrad-Bau mit Till Wolfer teilnehmen, den Bau von Retro-Rädern miterleben und sich über das Aufbereiten historischer Räder informieren. Wer in der Ausstellung Rad fahren will, hat die Wahl zwischen Hochrad-Station oder Fahrrad-Simulator. Ein weiteres Kabinett versammelt Fahrrad-Produkte aus den verschiedensten Sparten: Lampen, Teppiche, Tapeten, Stühle, Bänke, Schmuck, Mützen, Taschen, Bettwäsche, etc. Beim „Fahrrad des Monats“ präsentieren private Sammler und Firmen im Wechsel ihre fahrtüchtigen Lieblinge und berichten über ihre besondere Geschichte.

Zur Ausstellung erscheint im Junius-Verlag ab Mai das Buch „Das Fahrrad. Kultur, Technik, Mobilität“, Mario Bäumer/Museum der Arbeit (Hg.), 200 S., Hardcover, mit ca. 250 Farbabbildungen, ISBN 978-3-88506-041-3, 24,90 €.

Zur Ausstellung gibt es auch einen –> Blog <–

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