GoSee – 171 Jahre Kunst @ Affenfaust Galerie

Eine weitere Gruppenausstellung der Hamburger Galerielandschaft!
Am 09. Juni findet die Vernissage zur Gruppenausstellung statt und läuft bis zum 17. Juni 2017.

x Jahre Kunst in Hamburg geht in die dritte Runde. Die Hamburger Affenfaust Galerie präsentiert auch dieses Jahr wieder unter dem Namen 171 Jahre Kunst in Hamburg einen vielseitigen Querschnitt durch die Hamburger Galerieszene. Die Ausstellungsreihe, die in den letzten zwei Jahren bereits zu ›60‹- und ›142 Jahren Kunst in Hamburg‹ geladen hat, bietet erneut einen Dialog zwischen lokalen Galerien an, die zusammengenommen ein Bestehen von 171 Jahren Kunst feiern.

Der diesjährige Querschnitt durch die Hamburger Kunstszene umfasst insgesamt zwölf Galerien, wie beispielsweise die Xpon Art, Feinkunst Krüger oder die Galerie der Schlumper. Die Vernetzung eröffnet den Besuchern die besondere Möglichkeit, die unterschiedlichen künstlerischen Standpunkte der Hamburger Galerien in einer großen Zusammenschau skizzenhaft zu überblicken. Es entsteht ein gemeinsamer Dialog zwischen Galeristen, Künstlern, Sammlern und Interessierten, der Barrieren oder Konkurrenzdenken entgegenwirkt.

Wie es die letzten Editionen von ›x Jahre Kunst in Hamburg‹ bewiesen haben, ist auch 2017 eine multiperspektivische Schau zu erwarten, die den aktuellsten Überblick der hanseatischen Galerieszene an einem Ort verdichtet.

Teilnehmende Galerien:

7 TÜREN
7TÜREN wurde 2013 von Sabine Hollstein und Joerg v. Mueller gegründet. Die Galerie vertritt etablierte und junge Künstler, die in den Medien Film/Video, Fotografi e, Installation, Malerei und Skulptur sowie mit konzeptueller Kunst und Performance arbeiten. Das Programm der Galerie ist damit fest in den verschiedenen Feldern zeitgenössischer Kunst verankert. Teilnehmende KünstlerInnen: Lydia Balke, Janus Hochgesand, Franziska Opel

Affenfaust Galerie
Die Affenfaust Galerie bietet seit fünf Jahren jungen und etablierten Künstlern ein Forum für zeitgenössische Kunst. Ihr Ausstellungsprogramm erstreckt sich von verschiedenen Positionen der Malerei, Zeichnung und Skulptur bis hin zu Rauminstallationen, Performances und Videoarbeiten.
Das kuratorische Verständnis der beiden Galeristen Frederik Schäfer und Marcus Schild beruht dabei auf einer konsequenten Offenheit für neue Ausdrucksformen. So werden immer wieder unterschiedliche Formate und Projekte realisiert, die zum Teil im öffentlichen Raum oder außerhalb Hamburgs stattfinden. Neben einer Präsentationsplattform von aktuell relevanter Kunst, versteht sich die Affenfaust Galerie deshalb insgesamt als ein Ort der Vernetzung. Teilnehmende Künstler: Marcel Walldorf, Tizian Baldinger, Doppeldenk

Evelyn Drewes Galerie
Der künstlerische Fokus der Galerie liegt auf Malerei, junger vielversprechender Künstler und Meisterschüler ganz unterschiedlicher Nationalitäten, die ihr Studium an deutschen Kunstakademien eint. Die Arbeiten der vertretenen Künstler werden in wechselnden Einzel- und Gruppenausstellungen in der Galerie gezeigt. Eine Leidenschaft ist nach wie vor die Förderung junger Talente. Diesen wird mit dem Format „Watchlist“ und im Rahmen von Gruppenausstellungen regelmäßig eine Plattform geboten. Teilnehmender Künstler: Daniele Dell’Eva

Feinkunst Krüger
1998 gegründet und seit Ende 2011 am jetzigen Standort zeigte Feinkunst Krüger seitdem über 100 Ausstellungen und initiierte eine Anzahl von Ausstellungen und Projekten in Deutschland und Europa. Die Galerie zeigt internationale, zeitgenössische Kunst aus den verschiedensten Medien mit Schwerpunkt Malerei und Zeichnung. Die Philosophie der Galerie war und ist dabei die Förderung junger Künstler und Künstlerinnen und die Schaffung eines Dialogs zwischen Kunst und Öffentlichkeit. Teilnehmender Künstler: Lukas Jüliger

greskewitz I kleinitz I galerie
Der Fokus greskewitz I kleinitz I galerie liegt auf jungen, figurativen Positionen der Malerei. Zum Portfolio gehören Constantin Schroeder, David Dalla Venezia, Gan Erdene Tsend, Jens Heller, Ki Yoon Ko, Roland Peeters, Kristin Kossi, Uwe Hand, Gregor Kalus. Alle eint der starke inhaltliche Bezug auf den Menschen – er taucht in allen Varianten seiner Existenz in sämtlichen künstlerischen Positionen auf. Teilnehmende Künstler: Constantin Schroeder, Gregor Kalus, Hermann Reimer, Innerfields

Heliumcowboy Artspace
heliumcowboy wurde 2002 von Jörg Heikhaus gegründet und kann seitdem auf rund 200 erfolgreiche Ausstellungen und Messeteilnahmen in Hamburg und weiteren Städten wie New York, Berlin, Barcelona, Brüssel oder München zurückblicken. heliumcowboy fördert und präsentiert Künstler, die ästhetische und gesellschaftliche Grenzen aufbrechen und inzwischen zu
den wichtigen Namen der Gegenwartskunst zählen. Von Beginn an stammt das Motto von heliumcowboy von einem 60er Jahre Song: „A cowboy’s work is never done“. Mit dieser Wertvorstellung im Hinterkopf unterstützt die Galerie unermüdlich talentierte Künstler und bietet ihnen Raum für ihre künstlerische Entfaltung. Teilnehmende Künstler: Jaybo Monk, Rune Christensen

Galerie Herold
Die Galerie Herold wurde von Rainer Herold im Jahr 1978 gegründet. Sie ist seitdem führend auf dem Gebiet des Norddeutschen Impressionismus und Expressionismus. Anfang 2000 sind auch international renommierte zeitgenössische Künstler Teil des Programms der in Hamburg und Sylt ansässigen Galerie geworden. Der Contemporary Zweig wird seit 2014 von Sohn Patrick Herold geleitet. Teilnehmender Künstler: Heini Linkshänder (1938-2012)

Galerie Kai Erdmann
Die Galerie Kai Erdmann sind seit 2010 (ehemals seit 2008 power gallery) Kai Erdmann und Felix Karolus. Geprägt in den 90ern durch die Kontakte zu Studenten der Städel Schule, mit denen wir zum Teil heute noch zusammen arbeiten. Dazu kommt unsere „2. Generation“, zumeist aber nicht zwingend aus Berlin. Uns interessieren grundsätzlich eindeutige Arbeiten mit dem nötigen konzeptuellen Fundament die psychisch anbohren. Formalästhetisch umfasst das die gesammte Palette der Ausdrucksmöglichkeiten. Allen Künstlern gemein ist der unbedingte Willen zur Tat. Hier wird auch gegen Wiederstände gearbeitet. Teilnehmender Künstler: Joep van Liefland

Mikiko Sato Gallery
Die Galerie am Hamburger Klosterwall zeigt seit 15 Jahren ausschließlichjunge Kunst aus Japan. Mikiko Sato aus Hokkaido hat sie seit 2002 als „Contemporary Art International“ geleitet, 2008 hat sie die Galerie mit ihrem Namen neu eröffnet. Japanische Gegenwartskunst zeigt eine starke traditionelle Verwurzelung. Naturbezug, handwerkliche Perfektion und
beharrliche Konzeptverfolgung zeichnen die vertretenen Künstler aus: So Ken’ichiro Taniguchi und sein Hekomi-Projekt, bei dem urbane Risse in gelbleuchtende Formobjekte überführt werden, oder Rikuo Ueda, der mit speziellen Apparaturen den Wind zeichnen lässt, auch Aiko Tezuka, Dekonstruiert Textilien und setzt sie in filigraner Handarbeit zu neuen Stoffobjekten zusammen. oder Motoi Yamamoto, der tagelang kontemplativ an Salzschüttungen arbeitet Teilnehmender Künstler: Masanori Suzuki

Sandra Kramer
Bereits seit 2009 kuratiert und organisiert Kunsthistorikerin Sandra Kramer Ausstellungen und zeigt Positionen Hamburger Kunst, sowie Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus dem norddeutschen Umfeld. Die Protagonisten der Ausstellungen bewegen sich für ihre Projekte meist weit über die deutschen Landesgrenzen hinaus.
Reflexionen treten Zutage, nicht nur innerhalb der Kunst, sondern still mitschwingend auch die Fieberkurven profaner Gegenwart abbildend, wenn künstlerische Positionen einander gegenüber gestellt werden. Das Format der Gruppenausstellungen ist immer wieder Gelegenheit sich auszutauschen und wird von der Galerie Kramer Fine Art daher aktuell besonders geschätzt und unterstützt. Teilnehmende Künstlerin: Nina Maria Küchler

Die Schlumper
Die Schlumper sind eine 1980 von dem Hamburger Künstler Rolf Laute (1940 – 2013) gegründete Ateliergemeinschaft. Heute ist die Ateliergemeinschaft von Künstlern mit unterschiedlichen Behinderungen und künstlerisch individuellen Positionen weit über Hamburg hinaus bekannt. Die Galerie der Schlumper in der Marksstraße hat das Ziel, in wechselnden Ausstellungen aktuelle Arbeiten der Ateliergemeinschaft, wie auch das Werk einzelner verstorbener Künstlerinnen und Künstler der Schlumper zu präsentieren. Außerdem finden Ausstellungen in Gemeinschaft mit anderen Künstlern mit und ohne Behinderung statt. Mit der neuen Galerie haben sich Die Schlumper den langgehegten Wunsch erfüllt, die regelmäßige Ausstellungstätigkeit von der täglichen künstlerischen Arbeit räumlich zu trennen. Teilnehmende KünstlerInnen: Miriam Hosner, Rohullah Kazimi

xpon-art gallery
xpon-art ist ein nicht-kommerzieller Projektraum über drei Etagen in der Hamburger Münzburg von 1886. Die Arbeit konzentriert sich auf thematische Gruppenausstellungen zeitgenösischer Kunst. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf Installationen, performativen Arbeiten und Werken, die die Grenzen ihres Genres ausloten. Die Intention der Galerie ist es, eine Position zwischen kommerziellen Galerien und unstetigen Plattformen für Nachwuchskunst zu formen, dabei steht es im Vordergrund, eine Plattform für die Kommunikation zwischen Kunst und Öffentlichkeit zu schaffen, sowie junge Kunstschaffende zu fördern. Gegründet wurde xpon-art 2007 von zwei bildenden Künstlern: Arne Lösekann und Anna Goldmund. Nachdem der Installationskünstler Arne Lösekann die Off-Galerie zwischenzeitlich nach dem Prinzip „artist shows artists“ alleine betrieben hat, besteht das Kuratoren- und Organisationsteam
inzwischen aus drei Personen. Neben dem Begründer Lösekann sind dies der Bildhauer Florian Huber und der Fotograf Gerald Chors. In acht bis zehn Gruppenausstellungen pro Jahr werden neben akademisch ausgebildeten Künstlern immer wieder auch Werke von Quereinsteigern präsentiert. Teilnehmende Künstler: Gerald Chors (Fotograf/Hamburg), Nandan Ghiya (Maler und Objektkünstler/Jaipur, Indien), Florian Huber (Bildhauer/Hamburg), Arne Lösekann, Installationskünstler (Hamburg), Peter Nikolaus Heikenwälder (Maler und Zeichner/Hamburg), Simon Korn (Objektkünstler/Berlin), Steffen Plorin (Foto- und Objektkünstler/Hamburg)

Text: Affenfaust Galerie

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Paul-Roosen-Straße 43
22767 Hamburg
Tel. 01577 / 5951764
Öffnungszeiten:
Mittwoch 15 bis 19 Uhr
Donnerstag 15 bis 19 Uhr
Samstag 14 bis 18 Uhr
Eintritt frei!

Quelle