GoSee – Björn Holzweg in der Affenfaust Galerie

Die Affenfaust Galerie zeigt Björn Holzweg’s Soloausstellung „Amur“.Björn Holzweg entführt uns mit seiner Ausstellung AMUR auf eine Reise durch vergessen geglaubte Gefilde. Amur bedeutet ›der große Fluss‹: Mit seinen knapp 3000 km bahnt er sich seinen Weg durch Russland und China. Entlang des Flusses sind Flora und Fauna durch eine außergewöhnlich reiche Biodiversität geprägt. Es ist der natürliche Lebensraum von Amur-Wölfen, Füchsen, Tigern, Leoparden, Elefanten, Affen und Bären.

Diese durch Kälte gezeichnete Wald- und Sumpflandschaft ist der Ausgangspunkt von Holzwegs außergewöhnlichem Ausstellungskonzept, das die Affenfaust Galerie kurzerhand in jene entlegene Flussregion verwandelt. Die Protagonisten seiner teils raumgreifenden Arbeiten sind die Tiere der Amur-Region, die Holzweg als eine Art Freiheitskämpfer inszeniert. Seine Skulpturen, Zeichnungen und Malereien eröffnen ein Spannungsfeld zwischen Ruhe und Dynamik und verschränken realistische und grafischen Elemente miteinander. So sind die Oberflächen von Holzwegs Skulpturen beispielsweise durch präzise Dreiecke in auffälligen Farben charakterisiert, während seine realistischen Tierdarstellungen von polygonen Netzen umschlossen werden.

Auf diese Weise wird visuell auf den ›Kampf‹ zwischen Natur und menschlicher Einflussnahme angespielt. In unserer heutigen Welt existiert kaum noch ein Fleck ›unberührte‹ Natur. Wir Menschen kontrollieren nahezu jedes Stück Erde, sei es durch Urbanisierung, Domestizierung oder durch den Kampf um natürliche Ressourcen, der auch das Amur-Gebiet aufgrund von massiver Rodung bedroht: Die kahl geschlagenen Waldflächen hinterlassen den Eindruck einer vorangegangenen Apokalypse. Zwei der seltensten Tierarten der Erde, der Amur-Tiger (bekannt als Sibirischer Tiger) und der Amur-Leopard stehen kurz vor dem Aussterben.

Dadurch, dass Björn Holzweg aber jene Tiere aufgreift, die mit Attributen der Stärke, Kraft oder Intelligenz besetzt sind, können imaginäre Szenarien einer gelungenen Rückeroberung der Natur durch die Tiere bei den Betrachtern wach gerufen werden. Das Zusammenspiel von realistischen, geometrischen und narrativen Ebenen lässt Interpretationen viel Freiheit.

AMUR knüpft an den Erfolg von Holzwegs Einzelausstellung SHERWOOD FOREST an, die im Mai 2014 in den vorigen Räumen der Affenfaust Galerie gezeigt wurde. Auch hier schärfte Holzweg bereits den Blick für abseits gelegene Pfade – Beschreiten lohnenswert!“ Text: Helene Osbahr

Die Ausstellung konnte mit der großzügigen Unterstützung von Barkassen-Meyer realisiert werden.

Die Vernissage findet am 14. Juli 2017 ab 19 Uhr, die Ausstellung läuft vom 14. Juli bis zum 06. August 2017.

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HOOD1
Affenfaust Galerie, Facebook, Instagram, tumblr, twitter
Paul-Roosen-Straße 43
22767 Hamburg
Tel. 01577 / 5951764
Öffnungszeiten:
Mittwoch 15 bis 19 Uhr
Donnerstag 15 bis 19 Uhr
Samstag 14 bis 18 Uhr
Eintritt frei!

QUELLE

HOOD1@ArtFlash

HOOD1 stellt beim ArtFlash Gallery aus!
Artflash läd ein: „Zum diesjährigen Surf&Skate Festival, dürfen wir auch mit dabei sein und kuratieren in der Galerie die Gruppenausstellung. Mit Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Illustration, Malerei, Streetart, Stecilart, Urbanart, Lichtkunst, Objekte, Möbeldesign Decks and more. Am vernissagetag werde zudem zwei Künstler Live performen und auf 2×2 m Leinwänden für euch zaubern. Wir freuen uns euch am 16. Juni 2017 zu begrüßen!
Ausstellende Künstler: Pia Opfermann (Illustration), Jasmin Roggenkamp (Decks, Malerei), HOOD1 (Objekt, Malerei), TeEr (Zeichnung), Thomas Zielinski (Fotografie), Pat Kramer (Licht Objekte), MIR (Malerei, Urbanart), Eva Schmitt (Stencilart), Sebastian Drews (Fotografie, Lightbox), Tiyepyep (Decks, Illustration), Absinth (Zeichnung, Illustration + Livepainting), Rene Scheer (Livepainting), Mario Entero (Fotografie), Ray Collins (Fotografie), Thomas von Wittich (Fotografie),  VERMIBUS (Urbanart), ALIAS (streetart), Michael Sprey (Möbeldesign)

Eröffnet wird die Ausstellung im Rahmen des Surf&Skate Festivals im MLOVE Future City Campus im Baakenhafen. Die Ausstellung kann vom 16. bis zum 30. Juni 20147 besucht werden!

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HOOD1
Artflash
Artflash Facebook
Baakenhöft
20457 Hamburg
Mo. 12-15 Uhr
Di.&Mi. 17-20 Uhr
Do. 15-18 Uhr
Fr. 17-20 Uhr
Sa. 15-20 Uhr

QUELLE

 

GoSee – METAmeta in der Urbanshit Gallery

Diese Ausstellung ist die erste von drei Ausstellungen zum Schaffenszyklus METAmeta.

Die Vernissage der Ausstellung „METAmeta“ von Bastian Böhm und Günter Piff finedet am Freitag, den 16. Juni 2017 von 19 bis 0 Uhr.

Wir freuen uns zur ersten gemeinsanem Ausstellung der beiden Hamburger Künstler Bastian Böhm und Günter Piff (Ingenieur bei Zipper die Rakete) einzuladen.

Zur Ausstellung: Die Entstehung eines Kunstwerkes folgt meist klassischen Regeln oder dem Duktus völliger Freiheit, was dann auch fast schon wieder klassisch ist. Doch was, wenn wir den Prozess unterbrechen, uns eine Momentaufnahme herausnehmen, diese verfremden und überdrucken oder weiter vervielfältigen? Was, wenn wir zusätzlich das Original parallel auch noch völlig entfremden, sodass es der Vorlage wenn überhaupt nur noch entfernt ähnelt? Was wenn wir dieses neue Bild wieder reproduzieren und dann beide Stränge verbinden? Spannende Fragen, auf die wir Antworten liefern wollen — in Metamorphosen und Metaphern, kurz METAmeta.

Die beiden Protagonisten Bastian Böhm und Günter Piff (Ingenieur bei Zipper die Rakete) machen sich auf, in dieser Werkschau ein Höchstmaß an Variationen zu bieten. Die Werke sind im letzten Jahr entstanden und für beide Künstler ein Weg fernab ihres normalen Schaffensprozesses. Es ist ihr Anliegen, die Grenzen zwischen Techniken und Bildaussagen zerfließen und sich wieder neu definieren zu lassen. Es darf in den Prozess des Anderen eingegriffen, übernommen, überdruckt, zersetzt, zerrissen, weggeschmissen und zurückgeholt werden. Erlaubt ist, was bewegt und dies kann auch ein Schritt zurück sein – solange er nach vorne bringt.

Wir freuen uns die erste Ausstellung der beiden Künstler mit einer Mixtur aus vielseitiger Druckgrafik und Objekten aus den Bereichen Illustration und Typografie zu präsentieren – und darauf zu überraschen. Im Juli geht es nach Kassel zu docuMETA und im August wird es einen zweiten Teil von METAmeta im Oberfett geben.

Ausstellungdauer: 17. – 30. Juni 2017

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HOOD1
Urbanshit Gallery
Breite Straße 56
22767 Hamburg
Öffnungszeiten:
Di. & Mi. 14 bis 18 Uhr
Samstag 14 bis 17 Uhr

GoSee – 171 Jahre Kunst @ Affenfaust Galerie

Eine weitere Gruppenausstellung der Hamburger Galerielandschaft!
Am 09. Juni findet die Vernissage zur Gruppenausstellung statt und läuft bis zum 17. Juni 2017.

x Jahre Kunst in Hamburg geht in die dritte Runde. Die Hamburger Affenfaust Galerie präsentiert auch dieses Jahr wieder unter dem Namen 171 Jahre Kunst in Hamburg einen vielseitigen Querschnitt durch die Hamburger Galerieszene. Die Ausstellungsreihe, die in den letzten zwei Jahren bereits zu ›60‹- und ›142 Jahren Kunst in Hamburg‹ geladen hat, bietet erneut einen Dialog zwischen lokalen Galerien an, die zusammengenommen ein Bestehen von 171 Jahren Kunst feiern.

Der diesjährige Querschnitt durch die Hamburger Kunstszene umfasst insgesamt zwölf Galerien, wie beispielsweise die Xpon Art, Feinkunst Krüger oder die Galerie der Schlumper. Die Vernetzung eröffnet den Besuchern die besondere Möglichkeit, die unterschiedlichen künstlerischen Standpunkte der Hamburger Galerien in einer großen Zusammenschau skizzenhaft zu überblicken. Es entsteht ein gemeinsamer Dialog zwischen Galeristen, Künstlern, Sammlern und Interessierten, der Barrieren oder Konkurrenzdenken entgegenwirkt.

Wie es die letzten Editionen von ›x Jahre Kunst in Hamburg‹ bewiesen haben, ist auch 2017 eine multiperspektivische Schau zu erwarten, die den aktuellsten Überblick der hanseatischen Galerieszene an einem Ort verdichtet.

Teilnehmende Galerien:

7 TÜREN
7TÜREN wurde 2013 von Sabine Hollstein und Joerg v. Mueller gegründet. Die Galerie vertritt etablierte und junge Künstler, die in den Medien Film/Video, Fotografi e, Installation, Malerei und Skulptur sowie mit konzeptueller Kunst und Performance arbeiten. Das Programm der Galerie ist damit fest in den verschiedenen Feldern zeitgenössischer Kunst verankert. Teilnehmende KünstlerInnen: Lydia Balke, Janus Hochgesand, Franziska Opel

Affenfaust Galerie
Die Affenfaust Galerie bietet seit fünf Jahren jungen und etablierten Künstlern ein Forum für zeitgenössische Kunst. Ihr Ausstellungsprogramm erstreckt sich von verschiedenen Positionen der Malerei, Zeichnung und Skulptur bis hin zu Rauminstallationen, Performances und Videoarbeiten.
Das kuratorische Verständnis der beiden Galeristen Frederik Schäfer und Marcus Schild beruht dabei auf einer konsequenten Offenheit für neue Ausdrucksformen. So werden immer wieder unterschiedliche Formate und Projekte realisiert, die zum Teil im öffentlichen Raum oder außerhalb Hamburgs stattfinden. Neben einer Präsentationsplattform von aktuell relevanter Kunst, versteht sich die Affenfaust Galerie deshalb insgesamt als ein Ort der Vernetzung. Teilnehmende Künstler: Marcel Walldorf, Tizian Baldinger, Doppeldenk

Evelyn Drewes Galerie
Der künstlerische Fokus der Galerie liegt auf Malerei, junger vielversprechender Künstler und Meisterschüler ganz unterschiedlicher Nationalitäten, die ihr Studium an deutschen Kunstakademien eint. Die Arbeiten der vertretenen Künstler werden in wechselnden Einzel- und Gruppenausstellungen in der Galerie gezeigt. Eine Leidenschaft ist nach wie vor die Förderung junger Talente. Diesen wird mit dem Format „Watchlist“ und im Rahmen von Gruppenausstellungen regelmäßig eine Plattform geboten. Teilnehmender Künstler: Daniele Dell’Eva

Feinkunst Krüger
1998 gegründet und seit Ende 2011 am jetzigen Standort zeigte Feinkunst Krüger seitdem über 100 Ausstellungen und initiierte eine Anzahl von Ausstellungen und Projekten in Deutschland und Europa. Die Galerie zeigt internationale, zeitgenössische Kunst aus den verschiedensten Medien mit Schwerpunkt Malerei und Zeichnung. Die Philosophie der Galerie war und ist dabei die Förderung junger Künstler und Künstlerinnen und die Schaffung eines Dialogs zwischen Kunst und Öffentlichkeit. Teilnehmender Künstler: Lukas Jüliger

greskewitz I kleinitz I galerie
Der Fokus greskewitz I kleinitz I galerie liegt auf jungen, figurativen Positionen der Malerei. Zum Portfolio gehören Constantin Schroeder, David Dalla Venezia, Gan Erdene Tsend, Jens Heller, Ki Yoon Ko, Roland Peeters, Kristin Kossi, Uwe Hand, Gregor Kalus. Alle eint der starke inhaltliche Bezug auf den Menschen – er taucht in allen Varianten seiner Existenz in sämtlichen künstlerischen Positionen auf. Teilnehmende Künstler: Constantin Schroeder, Gregor Kalus, Hermann Reimer, Innerfields

Heliumcowboy Artspace
heliumcowboy wurde 2002 von Jörg Heikhaus gegründet und kann seitdem auf rund 200 erfolgreiche Ausstellungen und Messeteilnahmen in Hamburg und weiteren Städten wie New York, Berlin, Barcelona, Brüssel oder München zurückblicken. heliumcowboy fördert und präsentiert Künstler, die ästhetische und gesellschaftliche Grenzen aufbrechen und inzwischen zu
den wichtigen Namen der Gegenwartskunst zählen. Von Beginn an stammt das Motto von heliumcowboy von einem 60er Jahre Song: „A cowboy’s work is never done“. Mit dieser Wertvorstellung im Hinterkopf unterstützt die Galerie unermüdlich talentierte Künstler und bietet ihnen Raum für ihre künstlerische Entfaltung. Teilnehmende Künstler: Jaybo Monk, Rune Christensen

Galerie Herold
Die Galerie Herold wurde von Rainer Herold im Jahr 1978 gegründet. Sie ist seitdem führend auf dem Gebiet des Norddeutschen Impressionismus und Expressionismus. Anfang 2000 sind auch international renommierte zeitgenössische Künstler Teil des Programms der in Hamburg und Sylt ansässigen Galerie geworden. Der Contemporary Zweig wird seit 2014 von Sohn Patrick Herold geleitet. Teilnehmender Künstler: Heini Linkshänder (1938-2012)

Galerie Kai Erdmann
Die Galerie Kai Erdmann sind seit 2010 (ehemals seit 2008 power gallery) Kai Erdmann und Felix Karolus. Geprägt in den 90ern durch die Kontakte zu Studenten der Städel Schule, mit denen wir zum Teil heute noch zusammen arbeiten. Dazu kommt unsere „2. Generation“, zumeist aber nicht zwingend aus Berlin. Uns interessieren grundsätzlich eindeutige Arbeiten mit dem nötigen konzeptuellen Fundament die psychisch anbohren. Formalästhetisch umfasst das die gesammte Palette der Ausdrucksmöglichkeiten. Allen Künstlern gemein ist der unbedingte Willen zur Tat. Hier wird auch gegen Wiederstände gearbeitet. Teilnehmender Künstler: Joep van Liefland

Mikiko Sato Gallery
Die Galerie am Hamburger Klosterwall zeigt seit 15 Jahren ausschließlichjunge Kunst aus Japan. Mikiko Sato aus Hokkaido hat sie seit 2002 als „Contemporary Art International“ geleitet, 2008 hat sie die Galerie mit ihrem Namen neu eröffnet. Japanische Gegenwartskunst zeigt eine starke traditionelle Verwurzelung. Naturbezug, handwerkliche Perfektion und
beharrliche Konzeptverfolgung zeichnen die vertretenen Künstler aus: So Ken’ichiro Taniguchi und sein Hekomi-Projekt, bei dem urbane Risse in gelbleuchtende Formobjekte überführt werden, oder Rikuo Ueda, der mit speziellen Apparaturen den Wind zeichnen lässt, auch Aiko Tezuka, Dekonstruiert Textilien und setzt sie in filigraner Handarbeit zu neuen Stoffobjekten zusammen. oder Motoi Yamamoto, der tagelang kontemplativ an Salzschüttungen arbeitet Teilnehmender Künstler: Masanori Suzuki

Sandra Kramer
Bereits seit 2009 kuratiert und organisiert Kunsthistorikerin Sandra Kramer Ausstellungen und zeigt Positionen Hamburger Kunst, sowie Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus dem norddeutschen Umfeld. Die Protagonisten der Ausstellungen bewegen sich für ihre Projekte meist weit über die deutschen Landesgrenzen hinaus.
Reflexionen treten Zutage, nicht nur innerhalb der Kunst, sondern still mitschwingend auch die Fieberkurven profaner Gegenwart abbildend, wenn künstlerische Positionen einander gegenüber gestellt werden. Das Format der Gruppenausstellungen ist immer wieder Gelegenheit sich auszutauschen und wird von der Galerie Kramer Fine Art daher aktuell besonders geschätzt und unterstützt. Teilnehmende Künstlerin: Nina Maria Küchler

Die Schlumper
Die Schlumper sind eine 1980 von dem Hamburger Künstler Rolf Laute (1940 – 2013) gegründete Ateliergemeinschaft. Heute ist die Ateliergemeinschaft von Künstlern mit unterschiedlichen Behinderungen und künstlerisch individuellen Positionen weit über Hamburg hinaus bekannt. Die Galerie der Schlumper in der Marksstraße hat das Ziel, in wechselnden Ausstellungen aktuelle Arbeiten der Ateliergemeinschaft, wie auch das Werk einzelner verstorbener Künstlerinnen und Künstler der Schlumper zu präsentieren. Außerdem finden Ausstellungen in Gemeinschaft mit anderen Künstlern mit und ohne Behinderung statt. Mit der neuen Galerie haben sich Die Schlumper den langgehegten Wunsch erfüllt, die regelmäßige Ausstellungstätigkeit von der täglichen künstlerischen Arbeit räumlich zu trennen. Teilnehmende KünstlerInnen: Miriam Hosner, Rohullah Kazimi

xpon-art gallery
xpon-art ist ein nicht-kommerzieller Projektraum über drei Etagen in der Hamburger Münzburg von 1886. Die Arbeit konzentriert sich auf thematische Gruppenausstellungen zeitgenösischer Kunst. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf Installationen, performativen Arbeiten und Werken, die die Grenzen ihres Genres ausloten. Die Intention der Galerie ist es, eine Position zwischen kommerziellen Galerien und unstetigen Plattformen für Nachwuchskunst zu formen, dabei steht es im Vordergrund, eine Plattform für die Kommunikation zwischen Kunst und Öffentlichkeit zu schaffen, sowie junge Kunstschaffende zu fördern. Gegründet wurde xpon-art 2007 von zwei bildenden Künstlern: Arne Lösekann und Anna Goldmund. Nachdem der Installationskünstler Arne Lösekann die Off-Galerie zwischenzeitlich nach dem Prinzip „artist shows artists“ alleine betrieben hat, besteht das Kuratoren- und Organisationsteam
inzwischen aus drei Personen. Neben dem Begründer Lösekann sind dies der Bildhauer Florian Huber und der Fotograf Gerald Chors. In acht bis zehn Gruppenausstellungen pro Jahr werden neben akademisch ausgebildeten Künstlern immer wieder auch Werke von Quereinsteigern präsentiert. Teilnehmende Künstler: Gerald Chors (Fotograf/Hamburg), Nandan Ghiya (Maler und Objektkünstler/Jaipur, Indien), Florian Huber (Bildhauer/Hamburg), Arne Lösekann, Installationskünstler (Hamburg), Peter Nikolaus Heikenwälder (Maler und Zeichner/Hamburg), Simon Korn (Objektkünstler/Berlin), Steffen Plorin (Foto- und Objektkünstler/Hamburg)

Text: Affenfaust Galerie

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HOOD1
Affenfaust Galerie, Facebook, Instagram, tumblr, twitter
Paul-Roosen-Straße 43
22767 Hamburg
Tel. 01577 / 5951764
Öffnungszeiten:
Mittwoch 15 bis 19 Uhr
Donnerstag 15 bis 19 Uhr
Samstag 14 bis 18 Uhr
Eintritt frei!

Quelle

GoSee – Florian Eymann @ Paul Roosen Contemporary

HEUTE!
„Das Paul Roosen Contemporary präsentiert vom 20.05.2017 bis zum 10.06.2017 die Einzelausstellung des Französichen Künstlers Florian Eymann.

Was ist und was zeigt ein Portrait?
Unter dem Genre der Portraitmalerei wird historisch die bildliche Darstellung eines Menschen verstanden. Beginnend in der Antike mit den Mumienportraits, über die Tafelbilder im Mittelalter und der Auftragsmalereien der Renaissance, wurde die Portraitmalerei im Barock schließlich vom Adel für die Standesrepräsentation funktionalisiert. – Stilistisch knüpft der Französische Künstler Florian Eymann an das barocke Portrait an, indem er in seinen Gemälden kontrastreiche Ölfarbe auf eine dunkle Leinwand bringt. Die primäre Absicht eines barocken Portraitmalers, Individualität, Status und Herkunft der gesellschaftlichen Elite idealisiert ins Bild zu rücken, werden in Eymanns Arbeiten jedoch kompromisslos unterlaufen: Die vermeintlichen Gesichter der Portraitierten wirken verzerrt, teils ausgelöscht oder gewaltsam deformiert; Figuration wird in Abstraktion überführt. Das ›Porträt‹ – der Ort der großen Geste – wird mit seinen eigenen Mitteln entmachtet.

Ähnlich verfährt Eymann mit seinen ›Stillleben‹, in denen er ebenfalls einem detailverliebten Bildgenre eine Absage erteilt. Die angedeuteten Gegenstände scheinen sich in pure Farbe aufzulösen, ihre Formen sind dekonstruiert. Eymann zeigt uns in seiner Einzelausstellung im Paul Roosen Contemporary eine zeitgenössische Interpretation davon, wie bildnerische Repräsentation und Portraitmalerei in unserer heutigen Welt gedacht werden können – Er portraitiert seine eigene Geste.“ (Text: Helene Osbahr)

Vernissage: Samstag, 20. Mai, 19- 24 Uhr
Laufzeit: Samstag, 20. Mai – Samstag, 10. Juni

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Paul Roosen Contemporary
Paul Roosen Straße 43
22767 Hamburg
Öffnungszeiten jederzeit auf Anfrage unter: INFO@AFFENFAUST.ORG

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